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Patient im Mittelpunkt: So gelingt moderne Kommunikation in der Praxis

Startschuss für das Digitale Gesundheitsnetzwerk der AOK in Vorpommern: Der erste Schritt für das bundesweite Projekt findet im Ärztenetz HaffNet und im AMEOS Klinikum in Ueckermünde statt.

Während nach der Regierungsbildung im Bund alle eifrig über die Digitalisierung reden, wird am Stettiner Haff schon die Praxis gelebt. Der bundesweite Pilot für das Digitale Gesundheitsnetzwerk ist Mitte März erfolgreich in den Livebetrieb gestartet.

Ärzte im HaffNet und im AMEOS Klinikum Ueckermünde nutzen die digitale Patientenakte nun für den nahtlosen Austausch medizinischer Informationen per Mausklick für die vernetzte Versorgung. Im Beisein von Gesundheitsminister Harry Glawe erläuterten die Partner vor Journalisten den Nutzen des Gesundheitsnetzwerkes am Beispiel des Aufnahme- und Entlassmanagements.

„In Mecklenburg-Vorpommern gehen wir mit der digitalen Patientenakte einen weiteren wichtigen Schritt für die digitale Weiterentwicklung des Gesundheitswesens“, so Stefanie Stoff-Ahnis, Mitglied der Geschäftsleitung der AOK Nordost, die der Premiere in der Praxis von HaffNet-Arzt Dr. Christian Bauer in Torgelow. Der Hausarzt ist einer der ersten am Netz. Sein Sprechzimmer ist rappelvoll bei diesem Pressetermin. Vor laufenden Kameras zeigte er, wie er seinen Patienten Anthony Jyß auf den Klinikaufenthalt vorbereitet. In einem gemeinsam mit den Klinikärzten entwickelten Aufnahmebogen trägt er Vorerkrankungen, Medikamente und Informationen etwa über Hilfsmittel oder Patientenverfügung ein. Dann hängt Bauer aktuelle Befunde an. Ein Mausklick und das AMEOS Klinikum übernimmt. Der Patient sieht in seinem Gesundheitsportal auf dem Tablet, welche Daten Bauer dem Klinikum bereitgestellt hat. Perspektivisch wird er auch Informationen ergänzen können. „Die Besonderheit des Netzwerkes ist die dezentrale Datenhaltung“, so Christian Klose, Leiter des Bundesprojektes bei der AOK. „Die Informationen der Patienten verbleiben bei demjenigen, der sie erhoben hat.“ Übertragen werden sie über KV-SafeNet, das „Sichere Netz“ der Kassenärztlichen Vereinigung. Über KV-SafeNet wird ein geschützter , vom Internet getrennter „Tunnel“ aufgebaut, der eine datenschutzgerechte Nutzeranbindung ermöglicht.

Die Sicherheit, zu wissen, was über mich an Daten unterwegs ist, ist natürlich wichtig. Aber am wichtigsten ist für mich, dass ich nicht doppelt Blut abgeben muss“, so Anthony Jyß. Denn ein großer Vorteil der engen Zusammenarbeit zwischen Hausarzt und Klinik liegt adrin, dass belastende Doppeluntersuchungen wegfallen. Früher hätte Jyß einen Briefumschlag mit ins Krankenhaus genommen. Dort wurden seine Daten erst wieder ins System eingepflegt und nach der Entlassung umgekehrt – ein aufwendiger Prozess, der nun entfällt. Weniger Bürokratie, effektivere Organisation und mehr Sicherheit für den Patienten, diesen Nutzen sieht auch AMEOS-Krankenhausdirektor Stefan Fiedler. heute könne bereits mit der OP-Planung begonnen werden, bevor der Patient mit gepackter Tasche in die Klinik komme. Das spart Zeit. Gleiches gilt für den Hausarzt. „Wir brauchen weniger Zeit bei der Einweisung. Und ich kann bei der Entlassung eines Patienten eine Versorgungsassistentin in die Spur schicken. Das sind Riesenvorteile“, erläutert Bauer.

Von dem neuen digitalen Versorgungsnetz profitieren zum Start etwa 6.000 AOK-Versicherte in der ländlichen Region Vorpommerns. Doch es ist offen für mehr. Das Gesundheitsnetzwerk ist technisch so angelegt, dass künftig alle Krankenkassen daran teilnehmen können. „Wir sind gern der Innovationsmotor und gehen voran, wenn es darum geht, die Chancen der Digitalisierung für unsere Versicherten nutzbar zu machen und die Patientensicherheit zu erhöhen“, so Stoff-Ahnis.

Projektpartner sind neben der AOK das HaffNet und die AMEOS Klinika Ueckermünde und Anklam sowie die Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern (KVMV). „Wir begrüßen dieses Projekt, weil es die Kommunikation zwischen den ambulant und stationär tätigen Ärzten erstmals erheblich verbessern kann“, sagte KVMV-Chef Axel Rambow.

Gesundheitsminister Harry Glawe betonte: „Das Projekt leistet Pionierarbeit auf dem hochinnovativen Feld der Digitalisierung.“ dass der Pilot aus Vorpommern auch bundesweit Schule machen kann, davon zeigte sich der Minister überzeugt. „Gerade im ländlichen Raum ist die digitale Vernetzung nötig. Das ist ein elementarer Beitrag zur Sicherung der Gesundheitsversorgung.“

Im nächsten Schritt werden mit den Kliniken Vivantes und Sana in Berlin etwa 140.000 Patienten das digitale Netzwerk nutzen können.

Statements:

Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit M-V:

Die Kooperation ist ein innovativer Ansatz. Die Akteure tragen gemeinsam zur Verbesserung der regionalen Versorgung vor Ort bei. Die Umsetzung erleichtert die Zusammenarbeit für Ärzte und Patienten gleichermaßen. Gerade die Vernetzung auf den verschiedenen Ebenen ist ein Beitrag zur Sicherung der Gesundheitsversorgung in unserem Flächenland. Wir brauchen mehr solche kreativen und mutigen Denkweisen bei uns in Mecklenburg-Vorpommern.

Angelika Gerhardt, Hausärztin, Mitglied des Vorstandes der HaffNet Management GmbH:

Mit der Entlassung aus dem Krankenhaus entstehen für unsere Patienten und ihre Angehörigen viele Fragen. Wer behandelt mich weiter? Mein Hausarzt oder der Facharzt? Wie und mit welchen Medikamenten wird meine Behandlung fortgesetzt? Ist die Anschlussbehandlung oder Pflege in der Häuslichkeit organisiert oder woher bekomme ich meine Heil- und Hilfsmittel? Oftmals fühlen sich unsere Patienten in dieser Situation überfordert. In dem Versorgungsnetzwerk unterstützen wir sie sowohl vor, während als auch nach der stationären Behandlung, indem wir sie durch gezieltes Fallmanagement in die richtige Versorgung steuern.

Michael Dieckmann, Mitglied des Vorstandes der AMEOS Gruppe:

Dieser innovative Kooperationsvertrag beschreibt erstmals die Zusammenarbeit in einer Region Deutschlands, in der niedergelassene Ärzte, das zentrale Krankenhaus und die größte Krankenkasse sich gemeinsam für die Versorgung ihrer Patienten verantwortlich  erklären, und zwar sektorenübergreifend. Wir sind stolz, das erreicht zu haben, weil so etwas nur funktioniert, wenn ein gegenseitiges hohes Vertrauen gegeben ist. Wir werden jetzt nach und nach dieses Bündnis zum Wohle der Patientinnen und Patienten mit Leben füllen.

Axel Rambow, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung M-V:

Durch diese Vereinbarung wird es möglich, dass ambulant und stationär tätige Ärzte enger und effizienter zusammenarbeiten können. Die abgestimmte Kommunikation ermöglicht ein besseres Verständnis für die Arbeit des jeweils anderen Versorgungsbereichs und zieht zweifelsohne eine bessere medizinische Versorgung der gemeinsamen Patienten nach sich. Mit dieser Vereinbarung reagieren wir auf die demografische Veränderung im Land, wie der zunehmenden Multimorbidität (Krankheitslast) der Bevölkerung und des drohenden Ärztemangels, als eine innovative Lösung neben natürlich vielen anderen.

Quelle: AOK/Forum Ausgabe 1 – 2018

Unter www.aok-gesundheitsnetzwerk.de können sie sich gern über dieses Thema informieren.

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19. März 2018 – Die Vernetzte Versorgung läuft jetzt auch digital. Heute haben Harry Glawe, Gesundheitsminister in MV, und die Partner symbolisch das erste Level der digitalen Patientenakte in der Region gestartet.

Das Ärztenetzwerk HaffNet ist Teil eines bereits etablierten Modells für die vernetzte Patientenversorgung auf dem Land. Von einer integrierten Zusammenarbeit zwischen ambulanten Haus- und Fachärzten und dem AMEOS Klinikum Ueckermünde profitieren inzwischen 6.000 AOK-Versicherte in der Uecker-Randow-Region. Jetzt wird das bestehende Netzwerk durch eine digitale Infrastruktur erweitert.

HaffNet-Arzt Dr. med. Christian Bauer erläutert: „Alle sprechen über Digitalisierung. Wir tun es. Mit Unterstützung unserer Partner der AOK Nordost, der Kassenärztlichen Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern und den AMEOS Klinika in Ueckermünde und Anklam ist es uns endlich gelungen, für unsere Patienten zur medizinischen Versorgung Gesundheitsdaten digitalisiert, von ambulant tätigen Haus- und Fachärzten in ein Krankenhaus zu übermitteln.“

„Das Modellprojekt leistet Pionierarbeit auf dem hochinnovativen Feld der Digitalisierung. Durch den digitalisierten Informationsaustausch zwischen ambulanten und stationären Ärzten können Informationen des Patienten bruchfrei ausgetauscht werden. Fehler können vermieden und die Behandlung deutlich verbessert werden. Gerade im ländlichen Raum ist die digitale Vernetzung nötig. Das ist ein elementarer Beitrag zur Sicherung der Gesundheitsversorgung in unserem Flächenland“, sagte Minister Glawe beim Drücken des symbolischen Startknopfes.

Vernetzte Versorgung aus einer Hand: Die AOK-Versicherten im Nordosten des Landes profitieren bereits seit 2017 von dem Versorgungsprogramm „Vernetzte Versorgung aus einer Hand“. Im Rahmen des gemeinsam vom HaffNet, den AMEOS Klinika Anklam und Ueckermünde, der AOK Nordost und der Kassenärztlichen Vereinigung M-V (KVMV) entwickelten Programms, haben sich die Partner auf Eckpunkte verständigt, die die medizinische Versorgung im Sinne des Patienten bestmöglich gestalten. Dazu gehören gemeinsame medizinische Behandlungspfade und Therapieempfehlungen, aber auch Koordinatoren, die die Versorgung am Übergang von ambulanter und stationärer Behandlung begleiten und so beispielweise einen reibungslosen Informationsfluss gewährleisten. „Eine gute, qualifizierte und wohnortnahe medizinische Versorgung ist für die AOK eine klare Zielstellung. Wir sind  gern der Innovationsmotor und gehen voran, wenn es darum geht, die Chancen der Digitalisierung für unsere Versicherten nutzbar zu machen und die Patientensicherheit zu erhöhen. Hier in Mecklenburg-Vorpommern gehen wir mit der digitalen Patientenakte einen weiteren wichtigen Schritt für die digitale Weiterentwicklung des Gesundheitswesens“, erläutert Stefanie Stoff-Ahnis, Mitglied der Geschäftsleitung bei der AOK Nordost.

Digitales Aufnahme- und Entlassmanagement: Zunächst erfolgt jetzt das Aufnahme- und Entlassmanagement ausschließlich digital. Dazu haben die Vertragspartner einheitliche Aufnahme- und Entlassungsbögen entwickelt, die alle relevanten Daten eines Patienten – wie etwa Vorerkrankungen und die aktuelle Medikation – enthalten. Ziel ist es, den Klinikaufenthalt eines Patienten vorzubereiten und seine Anschlussversorgung zu organisieren. Bisher erfolgte die Übermittlung der Daten via Fax oder auf dem persönlichen Weg über den Patienten.

Mit dem neuen Gesundheitsnetzwerk läuft die Vernetzte Versorgung nun per Mausklick. Mit der Zustimmung des Patienten, können die Ärzte bei einer geplanten stationären Behandlung relevante medizinische Patienteninformationen direkt und digital miteinander austauschen.

In der digitalen Patientenakte sind darüber hinaus weitere Informationen enthalten:

– Notfalldatensatz

– Medikationsplan

– Impfpass

In einer nächsten Ausbaustufe sollen weitere Informationen angeboten werden.

Datensicherheit: „Ein besonderes Merkmal des digitalen Gesundheitsnetzwerkes ist die dezentrale Datenhaltung, die vor Datendiebstahl schützt“, erklärt Christian Klose, Chief Digital Officer (CDO) der AOK Nordost und Leiter des Bundesprojektes. „Die Daten bleiben beim Arzt oder bei der Klinik, dort, wo sie erhoben wurden.“ Die AOK hat keinen Zugriff auf die Gesundheitsdaten. Der Patient bleibt Herr seiner Daten und kann selbst entscheiden, wer welche Informationen einsehen darf.

Übertragen werden die Daten über KV-SafeNet, dem Sicheren Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen. Über KV-SafeNet wird ein geschützter, vom Internet getrennter „Tunnel“ aufgebaut, der eine datenschutzgerechte Nutzeranbindung ermöglicht. KV-SafeNet wird von den Landesdatenschützern zur Kommunikation von Sozialdaten empfohlen.

Das digitale Gesundheitsnetzwerk ist als offene Plattform konzipiert und soll schrittweise allen Akteuren im Gesundheitswesen zur Verfügung stehen – auch anderen Krankenkassen!

Quelle: GEMEINSAME PRESSEINFORMATION AMEOS Krankenhausgesellschaft Vorpommern + AOK Nordost – Die Gesundheitskasse +Ärztenetz HaffNet + Kassenärztliche Vereinigung MV vom 19.03.18

Startknopf_(c) Margit Wild Patient Anthony Jyß_Arzt Christian Bauer_(c) Margit Wild 05 Margit Wild 02 Margit Wild Presse 19.03.2018

Bildnachweis:foto:wild

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Tagesspiegel 28.02.2018 in Berlin

Beim Tagesspiegel in Berlin „Ausgezeichnete Gesundheit 2018“ wurden in 5 Sessions die wichtigsten Handlungsfelder der ambulanten Versorgung durch 3-minutige Vorträge vorgeführt.

Das gemeinsame Projekt „Vernetzte Versorgung aus einer Hand“ mit der AOK Nordost, der AMEOS Krankenhausgesellschaft Vorpommern und der Kassenärztlichen Vereinigung MV wurde von Frau Dipl.-Med. Angelika Gerhardt (Geschäftsführerin HaffNet Management GmbH) in Session 3 vorgestellt.

Das Projekt fand in vielen Diskussionen, unter anderen mit unseren Gesundheitsminister Harry Glawe, eine hohe Akzeptanz.

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LAND/RETTUNG – Wiederbelebungsübung am 16.09.2017 auf dem Gesundheitstag in Ueckermünde

Das Projekt LAND/RETTUNG Vorpommern-Greifswald hat im Jahr 2017 eine Tour durch unsere Region gemacht und der Bevölkerung Wiederbelebungsmaßnahmen näher gebracht. Unter dem folgenden Link können Sie sich hierzu ein Video anschauen:

UMG Prüfen Rufen Drücken 2017

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Die digitale Zukunft hat schon begonnen

In der Zeitschrift Monitor-Versorgungsforschung finden Sie einen Artikel zur digitalen Zukunft unter folgendem Link:

Monitor-Versorgungsforschung, 06/17

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SVZ – Digitale Akte für die Gesundheit

In der Schweriner Volkszeitung vom 11.10.2017 finden Sie einen Artikel zum Pilotprojekt der digitalen Patientenakte unter folgendem Link:

Schweriner Volkszeitung, 11. Oktober 2017

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Weiterbildung am 20.09.2017

Am 20.09.2017 fand die Weiterbildung, im Rahmen unseres Qualitätszirkels, zum Thema von Verordnungen Fahrkosten durch eine Referentin der AOK Nordost statt.

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Rückblick 11. Gesundheitstag

Auch in diesem Jahr war der 11. Gesundheitstag am 16.09.2017 auf dem Marktplatz in Ueckermünde ein voller Erfolg.

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11.Gesundheitstag am 16.09.2017

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

auch in diesem Jahr, am 16. September 2017 in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr wird das Ärztenetz der Region Uecker – Randow traditionsgemäß nunmehr schon den 11. Gesundheitstag in Ueckermünde auf dem Marktplatz durchführen. Auch in diesem Jahr wollen wir Ihnen zeigen mit welchen Partnern wir zusammenarbeiten, was wir für Ihre Gesundheit zu leisten im Stande sind. Suchen Sie mit den Ärzten, den Krankenkassen, den teilnehmenden Einrichtungen und unseren Partnern das Gespräch. Wir sind an diesem Tag für Gespräche außerhalb der Praxen für Sie da um mit Ihnen über unser Ziel, die Absicherung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung in unserer Region, zu sprechen.

Wir laden Sie recht herzlich ein. Nehmen Sie teil und beteiligen Sie sich aktiv.

Wie in den vergangenen Jahren werden wir Ihnen einiges aus dem medizinischen Leistungsspektrum hautnah und zum Erleben präsentieren. Unsere Partner, die AMEOS Klinika Ueckermünde, Anklam und Pasewalk, die Pflegeeinrichtungen der Arbeiterwohlfahrt, der Diakonie und der Volkssolidarität, die Krankenkassen und private Versicherer werden Ihnen Rede und Antwort stehen und ihre Fragen zur medizinischen Betreuung, zur Vorsorge und zu der Zusammenarbeit zwischen den medizinischen Leistungserbringern und den  Krankenkassen beantworten. Begleitend zu den Gesprächen wird Ihnen medizinische Versorgung zum Anfassen angeboten.

Auch im diesem Jahr steht die Aufklärungskampagne „Herzenssache Schlaganfall“ im Mittelpunkt des Geschehens. Durch die Zusammenarbeit von ambulant tätigen Haus- und Fachärzten, Kliniken, Selbsthilfegruppen, Herstellern und Verbänden möchten wir die Bevölkerung für die Erkrankung Schlaganfall nachhaltig sensibilisieren. Dazu hat uns das Pharma Unternehmen Böhringer Ingelheim den signalroten Schlaganfall-Infobus zur Verfügung gestellt. Dieser wird von ambulant und stationär tätigen Ärzten sowie der Selbsthilfegruppe Schlaganfall besetzt sein.

Daneben sind wir bemüht auch in diesem Jahr diverse Untersuchungen durchzuführen und ihnen für weitere notwendige Behandlungen, Empfehlungen zu geben. Unser Partnerlabor wird die entsprechenden Blutuntersuchungen vornehmen und Sie über die Ergebnisse informieren. Gemeinsam mit unseren Partnern werden Risikoscreenings zu den Schwerpunkten Diabetes, Herz- und Kreislauferkrankungen sowie Schlaganfall. Die Computergestützten festgestellten Werte erhalten sie sofort vor Ort und es werden ihnen wichtige Hinweise zur Gesundheitsvorsorge gegeben.

Die Computer gestützte Knöchel Arm Index Messung, die Feststellung der Cholesterinwerte und die Venendruckmessung werden auch in diesem Jahr nicht fehlen.

Sie erhalten die Möglichkeit einen Sehtest und Hörtest zu machen. Physiotherapieunternehmen werden ihnen die Leistungsangebote vorstellen, die Apotheken und Sanitätshäuser bzw. Homecareunternehmen zeigen Ihnen, wie sie mit den Ärzten zusammenarbeiten.

Es werden moderne Heil- und Hilfsmittel bis hin zum Gero Mobil der Volkssolidarität zu besichtigen sein.

Die Pharmaunternehmen Berlin Chemie, Boehringer Ingelheim, Desitin, Mölnlycke, Pfizer, Sanofi, und Servier werden Fettstoffmessungen, Blutzuckermessungen, Auskünfte zu aktuellen Programmen bei Migräne und Parkinson geben, moderne Wundversorgung vorstellen und Mineralien zum probieren anbieten.

Neben all diesen Angeboten stehen Ihnen die Ärzte des HaffNets zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Das Ärztenetz lädt Sie zum Gelingen dieser Veranstaltung ein und bedankt sich schon heute für Ihre Teilnahme und bei der Stadt Ueckermünde für die logistische Unterstützung bei der Organisation und Vorbereitung der Veranstaltung.

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Nationale Branchenkonferenz MV 2017

Branchenkonferenz in Rostock / Warnemünde am  23.05.2017 / 24.05.2017

Die Nationale Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern ist und bleibt eine Erfolgsgeschichte. Bereits zwölf Mal wurden Impulse gesetzt, Diskussionen angestoßen sowie Lösungsvorschläge für die weitere dynamische Entwicklung der Gesundheitsbranche formuliert. Und natürlich wurde sie genutzt, um Kooperationen zu festigen oder neue Kontakte zu knüpfen.

Das war auch im diesem Jahr bei der 13. Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft so. Rund 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Politik aus dem In- und Ausland waren im Seebad Hohe Düne.

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Neue Mitglieder

Wir freuen uns neue Mitglieder im Ärztenetz begrüßen zu dürfen!

Am 09.03.2017 Frau Fatma Yilmaz, Hausarztpraxis in Ducherow, Hauptstraße 73

Am 15.03.2017 Herrn Rudolf Hagen, ab 01.04.2017 chirurgische Praxis in Ueckermünde, Am Tierpark 24

Am 22.03.2017 Herrn Andreas Böhlke, Praxis für HNO Heilkunde in Ueckermünde, Belliner Str. 21

Am 06.04.2017 Herrn Dr.med. Mark Wiersbitzky, internistische Praxis in Anklam, Leipziger Allee 60

Am 07.04.2017 Frau Barbara Kottenhahn, Praxis für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Ueckermünde, Ueckerstr. 48

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Vernetzte Versorgung in M-V: AMEOS | AOK | HaffNet | KV-MV

Gemeinsame Presseinformation

Schwerin 24. Januar 2017 – Das Ärztenetzwerk HaffNet, die AOK Nordost, die Kassen- ärztliche Vereinigung M-V (KVMV) und die AMEOS Krankenhausgesellschaft Vorpom- mern gehen zukünftig gemeinsam neue Wege in der Patientenversorgung in der Uecker-Randow-Region und Anklam. Dazu haben sich die Partner jetzt auch vertrag- lich verpflichtet.

Im Mittelpunkt der neuen Kooperation steht die Vernetzung und Koordination von ambulan- ten und stationären Versorgungsleistungen. Ziel ist es, für die Menschen in dieser Versor- gungsregion die bedarfsgerechte wohnortnahe und qualitativ hochwertige Gesundheitsver- sorgung aufrecht zu erhalten beziehungsweise zu verbessern. Zudem sollen Versorgungs- defizite wie Doppel- oder Fehluntersuchungen und Probleme bei der Medikation etwa nach Krankenhausentlassungen vermieden werden.

Zu diesem Zweck hatten die Partner zunächst einen ‚Letter of Intent‘ unterzeichnet und an- schließend die zukünftige Zusammenarbeit konkret vereinbart. Die Umsetzung hat vor Ort bereits begonnen und soll in den kommenden Monaten ausgebaut werden.

Dazu gehören beispielsweise ein zwischen dem stationären und ambulanten Sektor eng ab- gestimmtes Aufnahme- und Entlassmanagement. Zukünftig profitieren die Patienten von ge- meinsamen medizinischen Behandlungspfaden und Therapieempfehlungen sowie einer leit- liniengerechten und wirtschaftlichen Arzneimitteltherapie. Ebenso sind individuelle Medikati- onspläne für Patienten, die der einweisende Arzt gemeinsam mit dem entlassenden Kran- kenhausarzt erarbeitet, zukünftig ein wesentlicher Bestandteil der Versorgung.

Darüber hinaus hilft ein Schnittstellenkoordinator beim Ärztenetzwerk HaffNet den Übergang von der stationären in die ambulante Versorgung reibungslos und ohne Informationsverlust zu organisieren und damit den Patienten zu entlasten. Eine gemeinsame elektronische Kom- munikationsplattform wird die an der Versorgung Beteiligten bei ihrer Zusammenarbeit unter- stützen.

Die vollständige Presseinformation finden Sie hier.

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Neue Mitglieder 2016

Wir freuen uns neue Mitglieder in 2016 begrüßen zu dürfen!

Am 08.04.2016 Herrn Dr. Stephan Rackwitz, ab 09.01.2017 Schwerpunktpraxis für Hämatologie und internistische Onkologie in Ueckermünde, Ueckerstraße 48

Am 13.06.2016 Frau Anja Krüger, internistische Hausarztpraxis in Ueckermünde, Ueckerstraße 83

Am 22.07.2016 Herrn Dr. Ingmar Bombor, Institut für Röntgendiagnostik in Pasewalk, Prenzlauer Chaussee 30

Am 30.11.2016 Frau Juliane Patzwahl, Hausarztpraxis in Torgelow, Ueckerpassage 12

Am 05.12.2016 Herrn Dr. Christian Bauer, ab 01.01.2017 Hausarztpraxis / Palliativmedizin in Torgelow, Albert-Einstein-Str. 81

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Jubiläumsfeier 04.11.2016

15 Jahre HaffNet Ärztenetz

15 Jahre des innovativen Denkens und Handels liegen hinter uns, ein besonderer Erfolgsweg, den wir allen Mitgliedern und Kooperationspartnern verdanken.

15 Jahre Entwicklung von einem besser organisierten Stammtisch einzelner Kollegen bis zum enstehenden Gesundheitsunternehmen haben das HaffNet zu einer festen, bekannten und gegenüber allen Partnern verbindlichen Institution in unserer Versorgungsregion etabliert.

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26. September 2015 | Gesundheitsvorsorge in der Region

Gemeinsames Handeln von Hausärzten, Fachärzten und allen anderen Beteiligten an der medizinischen Versorgung im Ärztenetz HaffNet als Grundlage für optimale Versorgung in unserer Region

Wieder ist ein Jahr vergangen, am 26. September 2015 in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr wurde durch das Ärztenetz der Region Uecker – Randow traditionsgemäß nunmehr schon der 9. Gesundheitstag in Ueckermünde auf dem Marktplatz durchgeführt.

Auch in diesem Jahr wollten wir Ihnen zeigen mit welchen Partnern wir zusammenarbeiten, was wir für Ihre Gesundheit zu leisten im Stande sind. Sie suchten mit den Ärzten, den Krankenkassen, den teilnehmenden Einrichtungen und unseren Partnern das Gespräch. Wir sind an diesem Tag für Gespräche außerhalb der Praxen für Sie da gewesen, um mit Ihnen über unser Ziel, die Absicherung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung in unserer Region, zu sprechen.

Wie in den vergangenen Jahren wurde Ihnen einiges aus dem medizinischen Leistungsspektrum hautnah und zum Erleben präsentiert. Unsere Partner, der Landkreis, das Krankenhaus Ueckermünde, die Pflegeeinrichtungen der Arbeiterwohlfahrt, der Diakonie und die Volkssolidarität, die Seniorenheime Vitanas in Ueckermünde und Kursana in Torgelow, die Krankenkassen und private Versicherer standen Ihnen Rede und Antwort und ihre Fragen zur medizinischen Betreuung, zur Vorsorge und zu der Zusammenarbeit zwischen den medizinischen Leistungserbringern und den Kostenträgern wurden beantwortet.

Wie jedes Jahr waren wir bemüht auch in diesem Jahr diverse Untersuchungen durchzuführen und ihnen für weitere notwendige Behandlungen, Empfehlungen zu geben. Unser Partnerlabor hat die entsprechenden Blutuntersuchungen vorgenommen und Sie über die Ergebnisse informiert. Gemeinsam mit unseren Partnern werden Risikoscreenings zu den Schwerpunkten Diabetes, Herzinfarktrisiko, Chronische Bronchitis, Rückenschmerz und Kopfschmerz durchgeführt. Die Computer-gestützten festgestellten Werte erhielten sie sofort vor Ort und es wurden ihnen wichtige Hinweise zur Gesundheitsvorsorge gegeben.

Sie erhielten die Möglichkeit einen Seh- und Hörtest zu machen. Physiotherapieunternehmen stellten ihnen die Leistungsangebote vor, die Apotheken und zwei Sanitätshäuser bzw. Homecareunternehmen zeigten Ihnen, wie sie mit den Ärzten zusammenarbeiten. Das Krankenhaus in unserer Stadt hat diagnostische Verfahren zur Endoskopie vorgestellt.

Es wurden moderne Heil- und Hilfsmittel bis hin zum Gero-Mobil der Volkssolidarität besichtigt. Die Praxis von Frau Dr. Meinhold hat das Geriatriezentrum vorgestellt und gezeigt wie Menschen im Alter in der ambulanten Praxis behandelt werden können.

Unsere Netzzahnärztin Frau Dr. Winter aus Mönkebude hat mit ihnen über die Prophylaxe in der Zahnheilkunde gesprochen.

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17.09.2015 | VERAH Care jetzt auch im Ärztenetz „HaffNet“

Die Hausarztpraxis ist der Ort der medizinischen Grundversorgung. Doch durch den demografischen Wandel steigen die Anforderungen kontinuierlich. Damit die Hausärzte in Mecklenburg-Vorpommern (M-V) die Patienten optimal versorgen können, setzen sie deshalb zunehmend auf eine arbeitsteilige Patientenbetreuung.

Seit fast zwei Jahren ist die sogenannte Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis (VERAH- Care) in M-V unterwegs und leistet heute schon vieles, was Hausärzte entlastet und Vorteile in der Patientenbetreuung bringt. Sie darf im Auftrag des Hausarztes nicht nur alle delegationsfähigen Hilfeleistungen sondern auch notwendige Fall- und Schnittstellenmanagementaufgaben bei der Versorgung von chronisch kranken Menschen im Rahmen von Hausbesuchen erbringen, immer mit kurzen Kommunikationswegen zum Arzt. VERAHCare ist ein gemeinsames Versorgungsmodell der Kassenärztlichen Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern (KVMV) und der AOK Nordost, dem jetzt auch die HaffNet Management GmbH beigetreten ist.

„Ich freue mich, dass das Versorgungsangebot jetzt auch durch das AOK Gesundheitsnetz HaffNet in der Uecker-Randow-Region angeboten werden kann“, sagt Mario Tomale, zuständig für das Thema AOK Gesundheitsnetze bei der AOK Nordost. „Mit VERAH-Care verbessern wir die Qualität der Versorgung für die AOK-Versicherten deutlich, denn durch die Sicherung der hausärztlichen Versorgung in der Häuslichkeit steigt die Patientenzufriedenheit und verbessert sich die Lebensqualität von chronisch Kranken “, so Tomale weiter.

Auch die Geschäftsführung der HaffNet Management GmbH sowie die Mitglieder des Ärztenetzes „HaffNet“ sind von dem Versorgungsmodell überzeugt: „Mit der uns von unseren Vertragspartnern gegebenen Möglichkeit des Einsatzes der VERAH-Care und der Schaffung der personellen Voraussetzungen durch das HaffNet sind wir in der Lage, eine Versorgungslücke im ländlichen Raum zu schließen. Durch diese neue Versorgungsform entsteht für unsere Patienten, für die teilnehmenden Ärzte und unsere Partner eine Win-Win Situation. Kurze Wege für die Patienten, Zeitgewinnung für die Ärzte sowie eine qualitative und quantitative Auslastung der vorhandenen Ressourcen sind nur einige Vorteile, die dieses Projekt mit sich bringt.“

VERAH-Care als Fallmanagerin vor Ort

Insgesamt verfügen landesweit 106 VERAH über die Zusatzqualifikation Care. Sie wurden durch die beteiligten Partner – das Institut für hausärztliche Fortbildung (IhF), die KVMV und die AOK Nordost – ausgebildet. Aktuell werden gerade auf Grund der großen Nachfrage weitere Praxisassistentinnen und – assistenten qualifiziert darunter auch Anthony Jyß als einer von nur zwei männlichen Kollegen landesweit. Herr Jyß hat jetzt seine Tätigkeit im regionalen Ärztenetz „HaffNet“ aufgenommen und unterstützt so 19 beteiligte Ärzte in der Uecker-Randow-Region. In der Praxis, zu Hause oder auch in den sog. Multiplen Häusern in Hintersee, Ahlbeck, Altwarp und Vogelsang-Warsin (immer Dienstags und Donnerstags von 09:00 – 12.00 Uhr) – als Versorgungsassistent macht er sich ein umfassendes Bild von der Situation der chronisch Kranken und koordiniert in Abstimmung mit den Ärzten die medizinische Versorgung. Zu den Aufgaben gehören insoweit nicht nur die ärztlich angeordneten Hilfeleistungen wie beispielsweise das Anlegen einer Langzeitblutdruckmessung, die Bestimmung von Blutzuckerwerten oder die Gabe von Injektionen. Vielmehr bildet er auf ideale Weise eine wichtige Schnittstelle innerhalb des bedarfsgerechten Fallmanagements für alle weiteren versorgenden Beteiligten wie Therapeuten, Hilfsmittelanbieter oder auch Pflegeteams. So bereitet er die Versicherten im Falle einer stationären Aufnahme fachgerecht vor, koordiniert nach Klinikaufenthalten alle pflegerischen und therapeutischen Maßnahmen und bewertet die häusliche Umgebung. Darüber hinaus achtet er auf Ess- und Trinkgewohnheiten oder eventuelle Sturzgefahren. Bei Bedarf sorgt er für ein ganzheitliches Wundfallmanagement, das mehr Sicherheit bei der Wundversorgung von chronisch Kranken gewährleistet. Zudem soll er die korrekte Medikamenteneinnahme überwachen und dokumentieren. Auf diese Weise profitieren Patienten direkt vor Ort davon, noch einmal über neu verordnete Arzneimittel oder einen veränderten Therapieplan sprechen zu können. Insgesamt wird durch die intensive Betreuung die Eigenkompetenz der Patienten und auch der Angehörigen gestärkt.

„Ich freue mich, dass wir jetzt auch in den Multiplen Häusern in Hintersee, Ahlbeck, Vogelsang-Warsin und Altwarp von den Möglichkeiten der VERAH Care profitieren. Dieses Versorgungsmodell bietet eine Entlastung für unsere Bevölkerung in den Dörfern“, sagt Gerd Walther, Bürgermeister von Ueckermünde und Netzwerksprecher der multiplen Häuser.

Zusammenfassend bietet das Care-Angebot viele Vorteile für alle: Die chronisch kranken Versicherten der AOK Nordost profitieren von einer ganzheitlichen, strukturierten Versorgung vor Ort. Hausärzte werden durch das Angebot von KVMV und AOK mehr entlastet und können sich besser auf ihre Kernaufgaben konzentrieren. Die VERAH Care stärkt das Praxisteam.